1. Als Texter:in Geld verdienen

Textbroker & andere Webportale für Texter

Du möchtest gerne Produktbeschreibungen, suchmaschinenoptimierte Texte oder Blogartikel schreiben und damit dein Geld verdienen? Als Texter und Content Creater im Job einzusteigen ist einfacher, als du denkst. Wo bekommst du schnell Aufträge her? Wenn man noch gar keine Kunden an Land gezogen hat, erhält man durch Webportale die Gelegenheit, sein Geld als Texter zu verdienen. Wir werden dir in verschiedenen Artikeln bekannte Texterportale vorstellen und beginnen mit Textbroker, welcher zu den bekanntesten Webportalen für Texter gehört.

Welche Webportale für Texter gibt es?

Heutzutage gibt es einige Webportale, auf denen du als Texter Geld verdienen kannst. Die zwei wohl Bekanntesten sind Textbroker und Content.de.

Weitere interessante Portale für Texter:

  • Clickworker
  • WorkGenius
  • Contentworld
  • Machdudas
  • Fivver
  • Texterjobbörse

Die Webportale für Texter bieten Autoren und Onlinetextern die Möglichkeit, an bezahlte Aufträge heranzukommen, ohne Kunden zu akquirieren. Solche Portale funktionieren in diesem Punkt gleich: Du registrierst dich als Autor, durchläufst eine Art Testverfahren (damit man deine Content-Qualität einstufen kann) und dann kannst du direkt loslegen. Fast alle Portale sind kostenlos nutzbar.

Registrierung und Bewertungssystem bei Textbroker

Das Registrierungsverfahren ist simpel. Du wählst aus, ob du Auftraggeber (AG) oder Autor bist und kannst dich mit deinen Daten registrieren. Danach meldest du dich an und bearbeitest dein Profil. Du kannst dort zum Beispiel angeben, wie viele Seiten du pro Woche schreiben kannst, deine Fähigkeiten und Fachgebiete kannst du angeben, sowie Referenztexte. Deine berufliche Erfahrung (Vita) und ein Foto von dir sind auch anzugeben.

Unter anderem wird deine Textqualität geprüft. Durch abgegebene Probetexte wird deine Leistung mit Sternen bewertet, mit denen du später Auftraggebern zeigen kannst, wie qualitativ deine Arbeit von Textbroker eingestuft wurde. Erfahrungsgemäß wirst du zu Beginn nicht höher als mit 3 Sternen eingestuft. Die Bewertung findet regelmäßig statt und orientiert sich später an deinen abgegebenen Aufträgen. Auch die Auftraggeber können dich bewerten. Dabei wird nach Lesbarkeit, Ausdrucksform, Kommunikation, Rechtschreibung und Grammatik, sowie Vorgabeerfüllung geschaut. Durch das Bewertungssystem kannst du dich hocharbeiten und bis zu 5 Sterne erreichen.

Quelle: Registrierung Textbroker – Stand September 2021

Wie kann man bei Textbroker Aufträge annehmen?

Sobald du bereit bist, kannst du direkt starten! Die Plattform ist nach diesem Prinzip aufgebaut:

  • Open Order – Ein Pool voller offener Aufträge. Jeder kann sich daraus etwas nehmen, ganz nach dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“
  • Direct Order – Ein AG kann dich anschreiben und dir einen Direktauftrag erteilen.
  • Team Order – Aufträge, meist größere, werden in einer Gruppe bearbeitet.

Textbroker bietet dir verschiedene und abwechslungsreiche Aufträge an. Vom Blogartikel, Seo-Text, über den Lexikoneintrag, bis hin zu Produktbeschreibungen ist alles dabei.

Öffnest du im Open Order einen Auftrag, um ihn dir anzusehen, ist er zehn Minuten für dich reserviert. Das gibt dir Zeit, zu überlegen, ob du den Auftrag annehmen möchtest. Möchtest du ihn bearbeiten, wird er dir auf der linken Seite angezeigt. Du kannst immer nur einen Open-Order-Auftrag annehmen. Deine Sterne-Bewertung spielt hier eine große Rolle. Hast du beispielsweise eine 3-Sterne-Bewertung von Textbroker erhalten, kannst du dir Aufträge mit den Bewertungen 1 bis 3 anschauen. Im Pool wird dir in den Kategorien die Anzahl der Aufträge angezeigt.

Das Briefing

Das Briefing für den Text bleibt dir erhalten. Sobald du den Text im Feld eingibst, werden deine Keywords gezählt und automatische ein Plagiat-Scan durchgeführt. Du solltest auf die angegebene Anzahl an Wörtern kommen. Wenn das Briefing nicht erfüllt ist, wirst du darum gebeten, dies zu beheben. Erst dann kannst du deinen Text absenden. Der Auftraggeber kann dir den Text zum Korrigieren einreichen, wenn er das für nötig hält. Zusätzlich kannst du deinen Auftraggeber immer anschreiben und Fragen stellen. Leider ist es nicht möglich bei einem Open-Order-Auftrag, den AG vor der Auftragsannahme zu fragen. Nimm also nur Aufträge an, die du sofort verstehst.

Wie viel Geld kann man dort als Texter verdienen?

Auf Textbroker wirst du pro Wort bezahlt. Bei einem 2-Sterne-Auftrag erhältst du 0,80 Cent pro Wort. Für einen 3-Sterne-Auftrag 1,05 Cent und für einen 5-Sterne-Auftrag 4,3 Cent pro Wort. Die Bezahlung für Direct- und Team-Order sind höher als bei Open Order, da du hier deine Preise selbst gestalten kannst. Sie beginnen ab 1,65 und 1,75 Cent / Wort.

Verdienstbeispiel: Nimmst du zehn Open-Order-Aufträge der Klasse 3 und viermal Klasse 2 mit je 500 Wörtern an, hast du 68,50 € verdient.

Quelle: Vergütung Textbroker – Stand September 2021

Wie und wann erhält man seine Auszahlung bei Textbroker?

In deinen Einstellungen solltest du die Bankdaten hinterlegen. Auf Textbroker kann ab einem Betrag von 10 € ausgezahlt werden. Du bekommst zu jeder Auszahlung eine Rechnung. Nach den Erfahrungen verschiedener Auftragnehmer (ich war früher selbst dort tätig und kenne weitere Mitglieder), erfolgt die Auszahlung zuverlässig.

Tipp: Lasse dich einmal im Monat auszahlen. Dann ist dein Verdienst übersichtlicher.

Textbroker – für den Einstieg ideal

Es ist schnell verdientes Geld und unkompliziert. Textbroker bietet sich für Berufseinsteiger und unerfahrene Texter gut an, da man nicht auf Kundensuche gehen muss und auch simple Aufträge vorhanden sind. Im Pool befinden sich immer irgendwelche Aufträge, wenn man nicht allzu wählerisch ist. Du wirst nicht sofort mit 4 oder 5 Sterne-Aufträgen arbeiten können. Zu Beginn wirst du vermutlich eher niedriger eingestuft und kannst dich danach hocharbeiten. In den ersten Monaten / Jahren als Onlinetexter sind die Portale eine schöne Alternative zur Kalt- oder Warmakquise, ersetzen jedoch nicht dein Business. Im Vergleich zur „freien Wildbahn“ sind die Texterjobs auf Textbroker und Co. schlecht bezahlt. Hier und da findest du sicher auch einen Kunden der gut bezahlt oder dich außerhalb des Portals engagiert. Bist du neu im Geschäft, würden wir dir empfehlen, auf Webportalen für Texter deine ersten Erfahrungen zu sammeln.

So gelangst du zu Textbroker.

Hier geht es zum Beitrag über Content.de.

Hier geht es zu dem Bericht über Clickworker und WorkGenius.

Hier geht es zum Beitrag über machdudas und die Texterjobboerse.

Author

tina@familie-reinhardt.de

Comments

Ken Kale
25. April 2022 at 12:41

 

Textbroker – Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende

 

In letzter Zeit höre ich immer wieder, dass die Auftragslage mehr als überschaubar ist. Sieht man einmal von den lächerlichen Aufträgen ab 0,04 Cent pro Text ab, bleibt da nicht viel übrig. Eine Firma, die mit 5000 freien Autoren wirbt und dann am Ende null Texte auf Stufe 3 und jetzt schon unter 100 Texte auf Stufe 4 zu bieten hat, schwimmt sicherlich seit Längerem nicht mehr auf der Erfolgswelle. Nicht zuletzt liegt es sicherlich auch an den teilweise dubiosen und rechtlich fragwürdigen Methoden, die Textbroker bei ihren Autoren zutage fördert.

Sieht man dann im Internet einige Kommentare wie: „Bin sehr zufrieden mit Textbroker“, handelt es sich in den meisten Fällen sicherlich um Fake News. Wie kann ein Autor mit einer sich immer mehr dem Untergang gewidmeten Firma zufrieden sein, wenn es keine interessanten Aufträge gibt. Wie weit muss eine Firma mit angeblich 15-30 Mitarbeitern noch sinken, wenn sie schon recht viele Texte von Kunden entgegennimmt, die gerade einmal pro Text zwischen 0,04 Cent bis 0,59 Cent einbringen. Kann man sich selbst so erniedrigen? Das ist so ähnlich als würde der Bäcker und Metzger sein Brot und Wurst jetzt pro Scheibe anbieten. Daran erkennt man auch, wie weit das Niveau der Kunden bei Textbroker gesunken ist.

Jeder Autor und Kunde sollte sich gut überlegen, ob Textbroker noch der richtige Weg ist. Auf Facebook tummeln sich immer mehr, zum Teil interessante Offerten in beide Richtungen.

Ken Kale



U.F.
10. Juni 2022 at 14:04

Ach Ken Kale,

ich habe deinen Text gelesen und ein bisschen gegoogelt. Seit Jahren spammst du schon mit deinen unqualifizierten Kommentaren verschiedene Blogs zu. Oft genug hast du in den vielen Jahren die baldige Pleite von Textbroker vorhergesagt. Kommst du dir nicht selbst langsam lächerlich vor?

Ich bin selbst Autor bei Textbroker und bin absolut zufrieden mit deren Service. Wenn etwas mal nicht ganz rund läuft, legen sich die Mitarbeiter ins Zeug und lösen Probleme stets schnell und zielorientiert. Das sind keine Fake News.

Auch gibt es genug Aufträge. Was du schreibst, ist dummes Zeug. Vielleicht haben die vielen Autoren, mit denen du angeblich in Kontakt stehst, einfach kein Schreibtalent oder haben ihre Kunden vergrault. Dann wäre es kein Wunder, wenn die Auftragslage für diese Schreiber dünn geworden ist.

Deine Texte wimmeln vor Ausdrucksfehlern und wirken verbittert.
Ich gebe dir deshalb einen Tipp:
Lass Textbroker Textbroker sein und genieße dein Leben.

Grüße
U.F.



24. Juni 2022 at 13:26

Ich kann sagen, dass mir Portale einen relativ guten und angenehmen Einstieg in die Branche ermöglicht haben. Durch die vielen Themen lerne ich unwahrscheinlich viel. Als Quereinsteiger ist dies ein guter Startpunkt. Der Verdienst ist nicht gerade hoch, aber darauf kam es mir zunächst nicht an. Mit der Zeit verdient man aber auch hier mehr, denn die Direktaufträge nehmen zu. Mit anderen Portalen habe ich gemischte Erfahrungen. Teilweise sind diese recht unflexibel und bieten nicht den gleichen Komfort. Bisher konnte ich mehr als genug Aufträge abarbeiten. Nun versuche ich auch außerhalb der Portale Aufträge zu bekommen. Die ersten guten Aufträge kamen bereits rein. Es ist wie bei anderen Dingen auch. Mit Geduld und Beharrlichkeit gelingt der Aufbau eines neuen Geschäfts.



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